20110703-8636 © 2011 Malte. All rights reserved.

DHM 2011

Zum fünfjährigen Bestehen der Tiefseetaucher glückt bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft der erste Turniersieg. Hier folgt die Fotodokumentation mit dem ein oder anderen knappen Kommentar eines subjektiven Zuschauers.

Vorrunde: München – Darmstadt 9:2

So lang her, da fällt mir nix mehr zu ein. Das Wetter war schön.

Vorrunde: München – Landau 10:2

Landau liegt, wie das Wochenende über mehrfach von beiden Teams besungen wurde, in der Pfalz und hat bisher ganz sympathische Frisbee-Spielerinnen und -Spieler hervorgebracht. Rein spielerisch mochte München trotz des deutlichen Ergebnisses nicht überzeugen. Ungewohnt viele Fehler führten dazu, dass der Autor den Kommentar lieber mit den folgenden Worten beenden möchte: “Der Spaß stand im Vordergrund.

Vorrunde: München – Bonn 10:0

Gegen Bonn folgte mit einer wieder überzeugenderen Leistung der dritte Sieg im dritten Spiel. Weniger überzeugend war jedoch der Auftritt der Tiefseetaucher beim anschließenden Spirit-Game, wo selbst beim Parachute auf Frauen vollständig verzichtet wurde.

Vorrunde: München – Frankfurt 5:0

Eine Zone, gegen die lange kein Kraut gewachsen war, ein Axel der heiß war wie immer und die Geburtsstunde von dRob (nein, das d steht nicht für defense) – diese Gründe könnte man anführen, wollte man erklären, warum in 30 Minuten ganze fünf Punkte zustande gekommen sind. Letztlich blieb dank überzeugender Abwehrarbeit dennoch ein ungefährdeter Sieg.

Vorrunde: München – Mainz 7:3

Das letzte Spiel gegen den besten und schönsten Gegner der Gruppenphase war aus vielerlei Hinsicht ein Genuss.

Nachdem die Arbeit des Fotografen schon in der Nacht zum Samstag den einen oder anderen zu künstlerischer Artikulation animierte, war auch Mainz nicht abgeneigt, das Thema des offiziellen DHM-Teamfotos der Tiefseetaucher wieder aufzunehmen und im Match gegen München mehrfach zu parodieren. Was kann man sich mehr wünschen.

Zusätzlich hatte Mainz – ganz im Gegensatz zu München – die ein oder andere Frau im Gepäck, was beim Stellen einer kompletten Frauen-Line eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde. Aber auch mit unlauteren Mitteln konnte Mainz die Konzentration der Taucher nicht stören. Der Blick galt jederzeit der Scheibe, nur Michael wurde ab und an ein wenig schwach in den Beinen. Man möge es ihm verzeihen.

Achtelfinale: München – Jena 13:4

Mit Beginn der K.O.-Runde war klar: Ab sofort wird jeder Fehler bitterböse bestraft. Trotz des langen Turniertages ging München deshalb auch gegen Jena hochkonzentriert zu Werke, leistete sich selten Fehler und konnte sich zu Recht über jeden Punkt freuen.

Viertelfinale: München – Aachen 10:7

Viel Wind sorgte am Sonntagmorgen dafür, dass dieses Match lange Zeit mit einer hohen Spannungskurve versehen war. Jeder Gegenwindpunkt war wichtig wie das Break beim Tennis und wurde von den Teams entsprechend gefeiert. Die frühe 3:1-Führung der Tiefseetaucher wurde dabei genau so schnell egalisiert, erst zum Ende der Partie machte sich etwas Entspannung bemerkbar und der Einzug ins Halbfinale wurde unter Dach und Fach gebracht.

Halbfinale: München – Magdeburg 9:6

Eine recht frühe 5:1-Führung gab München zumindest zu Beginn des Spiels jede Menge Sicherheit, die durch den aufopferungsvoll kämpfenden Gegner zwar nie mehr egalisiert, zur Erhaltung des Spannungsbogens aber immerhin verkürzt werden konnte. Letztlich stand dem erhofften Finaleinzug der Tiefseetaucher aber nichts mehr im Wege.

Finale: München – Göttingen 13:6

Ausgerechnet im Finale wurde Jos Drohung wahr, dass ein Gegner auf der DHM durchaus auch mal mit zwei oder gar mehr Punkten vorn liegen kann. Glücklicherweise behielt er ebenfalls Recht damit, dass München dieser möglichen Situation absolut gewachsen ist und nur auf das eigene Spiel vertrauen müsse. So wurde der frühe 1:3-Rückstand gegen die Niedersachsen nach einem offensichtlich wirkungsvollen Timeout der Tiefseetaucher in eine komfortable 10:3-Führung umgemünzt. Bei Spiel auf 13 war die Vorentscheidung gefallen und der Turniersieg wurde letztlich souverän herausgespielt.

Siegerehrung

Mission accomplished.